Bildung
Einprägung der Ideologie im NS

Hitlerjugend

Die 14- bis 18-jährigen Jungen waren in der sogenannten Hitlerjugend (HJ). Die Jugendorganisationen der Nationalsozialisten waren Hitler sehr wichtig. Sie waren nicht privat wie die Familien und es gab nichts, was es schon vor Hitler gab. Während eben dieser ᾽Führer᾽ Familie und Schule als notwendigen Übel hingehen ließ, während man nichts von Ehrungen und Besuchen wusste, die er diesen Institutionen hätte widerfahren lassen, gehörte den Jugendbünden sein Herz.


(links: Hitler, rechts: HJ)

 

In jede der Kinder- und Jugendorganisationen trugen die Kinder und Jugendlichen Uniformen.


(Uniform der Hitlerjugend)

 

Bei der Hitlerjugend stand von Anfang an die politische Arbeit und der ideologisch motivierte Drill im Vordergrund. Die Führer der Staatsjugend sollten den Jüngeren das Kriegshandwerk beibringen (marschieren, schießen, Fliegen usw.), außerdem sollte den Kindern die psychische Bereitschaft zur Ausübung des Kriegshandwerks beigebracht werden. Hierzu zählten zum Beispiel die Anerkennung des Führers als den obersten Kriegsherren und die Anerkennung ihrer arischen Rasse, welche nach dem Krieg die Welt regieren sollte. Der erste Grundsatz der Staatsjugend: „Jugend soll von Jugend regiert werden“ versicherte den Nationalsozialisten, dass sie von keinen Erwachsenen, der eine ganz andere Meinung vertritt, beeinflusst werden konnten. Die Reichsregierung beschloss Ende 1936 ein Gesetz, dass jedes Kind verpflichtete in die Hitlerjugend einzutreten, jedoch wurde diese Gesetz vom Führer nie erlassen, weil es sonst Auseinandersetzungen mit der Kirche gegeben hätte, da es ein Konkordat gab, welches dem deutschen Kind das Recht sicherte, zwischen den katholischen und staatlichen Jugendvereinigungen frei zu wählen. Die Staatsjugend war ganz wie eine Armee gebaut. Es gab in ihr Korps, Divisionen, Bataillone, Brigaden, Regimenter, Kompagnien und Schwadrone, und es gab Offiziere der verschiedensten Ränge.



(Hitlerjugend beim Schießen)